KI-First
KI ist erst dann ein System, wenn sie den Tag danach übersteht
Eine gute Antwort ist ein Ergebnis. Ein System ist es, wenn die Antwort in einen Prozess fällt, der weiterläuft, wenn niemand zusieht — mit einer Zuständigkeit, einer Grenze und einem Ergebnis, das jemand prüfen kann.
Zuständigkeiten statt Chatfenster
Die Agenten haben Rollen wie in einem Organigramm: Einkauf, Buchhaltung, Kundenservice, Entwicklung, Systembetrieb. Nicht als Spielerei — ohne Rollen lässt sich die Frage „wer darf was" nicht beantworten.
Was ein Agent an Stammdaten schreibt, landet als Vorschlag — nicht als Tatsache. Den Prüfstatus kann kein Agent setzen, auf keinem Pfad. Das ist keine Anweisung an ein Modell, das ist die Datenbank.
Regeln, nach denen freigeschaltet wird
Jede hat einen konkreten Anlass in einem Systemlauf. Keine steht aus Prinzip da.
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01
Ein KI-Job braucht einen Zustand, in dem er fertig ist
Mehr als drei Aufrufe pro Ergebnis sind ein Alarm, kein Betriebsgeräusch.
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02
Ein Ausfall ist kein Urteil
Ein technischer Fehler darf nie als fachliches Ergebnis gespeichert werden.
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03
Eine Schranke, die beim ersten Widerspruch fällt, ist keine
Grenzen gehören in die Mechanik, nicht in die Formulierung einer Anweisung.
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04
Am Artefakt prüfen, nicht an der Erfolgsmeldung
Ein grüner Haken ist eine Selbstauskunft. Geprüft wird an dem, was herauskommt.
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05
Messen statt vermuten
Und vor „KI dafür einsetzen" die Frage, ob es überhaupt KI braucht. Zehn Modelle selbst verglichen: kein großes schlug die Mittelklasse.
Bevor etwas scharf geht
Jede Komponente, die entscheiden soll, was ein Agent darf, wird vorher angegriffen — von Prüfern, deren Auftrag lautet, den Befund zu widerlegen. Jede bisher gebaute Schicht dieser Art hatte beim ersten Durchgang ein Leck. Das ist der Grund für das Verfahren — nicht Vorsicht, sondern Trefferquote.