E-Commerce
Ein Katalog, mehrere Kanäle, keine Tabellen
Verkaufen über mehrere Kanäle ist kein Marketingproblem, sondern ein Datenproblem. Jeder Kanal will andere Felder, andere Bilder, andere Kategorien — und alle wollen sie aktuell.
Vom Lieferantenkatalog zum Angebot
Sichtbar bleiben, ohne Geld zu verschenken
Preise entstehen aus dem, was tatsächlich am Markt beobachtet wurde — nicht aus einer Empfehlung. Darunter liegt eine Untergrenze aus Einkaufspreis, Gebühren und Versand: unter die geht nichts, auch nicht um eines Platzes willen.
Die schwierigere Hälfte ist die andere Richtung. Ein hochpreisiger Artikel auf einem schlechten Platz verdient nichts. Ein paar Euro weniger, die einen Verkauf auslösen, sind rechnerisch mehr wert als eine Marge, die niemand kauft.
Pflichtangaben sind ein Datenproblem
Produktsicherheit, Energiekennzeichnung, Zolltarif, Herkunft: Für einen Artikel ist das eine Formularaufgabe. Für sechsstellige Mengen aus fremden Katalogen ist es eine Frage der Datenqualität — und die löst kein Formular.
Was ein Agent dazu beiträgt, landet als Vorschlag. Ein Mensch gibt frei. Warum das so gebaut ist →
Abgedeckte Regelwerke
- Produktsicherheit (GPSR)
- Energiekennzeichnung
- EPREL-Datenbank
- Elektroaltgeräte (WEEE)
- Zolltarifnummern
- Ursprungsland
- Herstellerangaben
- Verantwortliche Person in der EU
Was daran die eigentliche Arbeit ist
Nicht die Anbindung. Die ist einmal geschrieben und läuft. Die Arbeit ist, dass niemand mehr etwas von Hand nachträgt — und dass auffällt, wenn ein Schritt still stehen bleibt. Ein Importlauf, der ohne Fehlermeldung nichts mehr tut, kostet mehr als einer, der abbricht.