Projekt


Ein Katalog, vier Kanäle, ein Shop
Handel mit IT, Elektronik und Bürobedarf über Kaufland, eBay, Amazon und den eigenen Shop vulpano.de — vollständig aus der Warenwirtschaft gespeist.
Verkaufen über mehrere Kanäle ist ein Datenproblem
TechFluxx handelt mit IT, Elektronik und Bürobedarf — über Kaufland, eBay, Amazon und den eigenen Shop vulpano.de. Jeder Kanal will andere Felder, andere Bilder, andere Kategorien, andere Pflichtangaben — und alle wollen sie aktuell. Ein Katalog mit 681.655 Artikeln aus 24 Lieferantenquellen lässt sich nicht von Hand pflegen. Also pflegt ihn niemand von Hand.
Alles, was auf einem Kanal steht, kommt aus der Warenwirtschaft mediakiss: Sortiment, Preise, Bestände, Texte, Bilder, Energielabels, Zolltarif. Der Shop ist ein Ausgang dieses Systems, kein zweites System.
Die Preisbildung folgt einer Haltung, die sich rechnet: Sichtbarkeit vor Maximalmarge, solange kein Verlust entsteht. Ein hochpreisiger Artikel auf einem schlechten Platz verdient nichts. Ein paar Euro weniger, die einen Verkauf auslösen, sind mehr wert als eine Marge, die niemand kauft. Darunter liegt eine Untergrenze aus Einstand, Gebühren und Versand, unter die nichts geht — auch nicht um eines Platzes willen.
Der Shop läuft auf Shopware 6 mit eigenem Theme, eigener Suche und eigenen Werkzeugen: Tinten- und Tonerfinder, Energielabels nach der Energieverbrauchskennzeichnung, Cross-Selling aus drei Quellen, Produktnamen aus einem Modell — geprüft, bevor sie live gehen.
4
Verkaufskanäle
Kaufland, eBay, Amazon, eigener Shop
Unterschiedliche Kanäle, aus denen Bestellungen in das System einlaufen. erhoben 05.09.2026
24
Lieferanten angebunden
49 Preislistenprofile
Verschiedene Lieferanten in den Bezugsquellen; 49 Importprofile für deren Preislisten und Kataloge. erhoben 05.09.2026
100.181
Produkte aktiv im Shop
in 159 Kategorien
Aktive Hauptartikel im Shopsystem, automatisch aus dem Warenwirtschaftssystem gespeist. erhoben 05.09.2026
3.336
Hersteller
Herstellerdatensätze im Shop, aus den Lieferantenkatalogen abgeleitet. erhoben 05.09.2026
179.801
Medien
Produktbilder, Energielabels, Datenblätter
Mediendatensätze im Shop; Produktbilder und Energielabels werden aus Katalogquellen übernommen und selbst gehostet. erhoben 05.09.2026
5.414
Cross-Selling-Zuordnungen
aus drei Quellen abgeglichen
Zuordnungen „passt dazu" zwischen Produkten, aus dem Warenwirtschaftssystem in den Shop synchronisiert. erhoben 05.09.2026
Ein Zentrum, vier Ausgänge, ein Rückfluss
Die Warenwirtschaft in der Mitte, die Kanäle außen. Nach außen gehen Angebote und Preise, zurück kommen Bestellungen, Bestände, Retouren und Abrechnungen.
- 01
Sortimentsmatrix
Je Kanal eine Lieferanten-Allowlist mit Mengenschwellen — konfiguriert, nicht programmiert. Ein Tippfehler darf keinen leeren Feed erzeugen; die Matrix fällt dann auf den Standard zurück.
- 02
Repricing
Gegen beobachteten Wettbewerb je Kanal, mit eigenem Kundenversand im Gesamtpreis und Untergrenze aus Einstand. Für Eigenware ein bewusst anderer Modus: schneller Abverkauf statt Maximalmarge.
- 03
Produktdaten-Feeds
Kaufland-Produktdaten, Google Merchant, OpenAI-Commerce — jeder Feed mit eigener Kategorie-Zuordnung, Bilder nur aus lizenzierten Katalogquellen.
- 04
Shop-Theme und Suche
Eigenes Kind-Theme, OpenSearch als Suche mit Delta-Abgleich gegen die Warenwirtschaft, Tinten- und Tonerfinder mit eigener Datenschicht.
- 05
Energielabels
Label und Datenblatt je Produkt aus der EU-Datenbank, selbst gehostet, gerendert nach der Energieverbrauchskennzeichnung — auch für Smartphones und Monitore.
- 06
Cross-Selling
5.414 Zuordnungen aus drei Quellen, in der Warenwirtschaft als Drehscheibe gehalten und in den Shop abgeglichen — statt im Shop von Hand gepflegt.
- 07
Produktnamen und Texte
Ein Modell schreibt, ein zweites prüft — fail-closed. Faktentreue schlägt Suchmaschinenoptimierung: lieber ein kürzerer Titel als einer mit erfundenen Daten.
- 08
Tracking mit Einwilligung
Analytics und Anzeigen-Conversions über die native Anbindung mit Consent Mode; Kundendaten erreichen das Tag nur gehasht und nur bei Einwilligung.
- 09
Retouren, Gebrauchtware, Packtisch
Retourenabgleich je Kanal, Erfassung von Gebrauchtware mit Foto und Zustand, Packtisch mit Etikettendruck — die physische Seite desselben Systems.
- 10
Abrechnungen
Auszahlungsberichte der Marktplätze werden zu Bankzeilen, Gebühren zu Sammelbuchungen, alles gegen Belege abgeglichen und erst nach Sichtung exportiert.
Was angebunden ist
Kanäle
- Kaufland
- eBay
- Amazon
- Shopware 6
- Google Merchant
- OpenAI-Feed
Lieferanten
- ITScope
- Icecat
- Ingram Micro
- Wortmann
- Herweck
- ENO
- BAB
- Komsa
- Avides
Shop
- OpenSearch
- Tonerfinder
- Energielabels
- Cross-Selling
- GA4
- Google Ads
- PayPal
- Händlerbund
Logistik
- DHL
- Packtisch
- Retouren
- B-Ware
Drei Vorfälle, die Regeln wurden
-
01
Der Versand steckte im falschen Preis
Nach einer Versandumstellung verglich das Repricing den eigenen Artikelpreis mit dem Gesamtpreis der Wettbewerber — und lag damit systematisch daneben. Die Verkäufe brachen ein, ohne dass eine Zahl im System rot wurde.
Lehre: Ein Vergleich braucht dieselbe Bezugsgröße auf beiden Seiten. Seitdem wird der Kundenversand auf beiden Seiten mitgerechnet. Messen statt vermuten →
-
02
86 Tage stille Angebote
Der Renderer für Angebotstexte griff mit einer Abfrage ohne Sortierung immer dieselben Datensätze — und ein Synchronisierungs-Flag wurde als Render-Flag gelesen. Neue Angebote gingen fast drei Monate ohne Beschreibung online, ohne Fehler.
Lehre: Ein Job braucht einen Zustand, in dem er fertig ist — und einen Zähler, der zeigt, ob er dort ankommt. Ein KI-Job braucht einen Endzustand →
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03
Zwei Läufer, eine Rechnung
Ein Stopp beendete nur den Wrapper, nicht den Kindprozess. Der Neustart erzeugte einen zweiten Läufer; beide griffen dieselben Artikel und bezahlten dieselben Texte zweimal. Aufgefallen ist es nur durch eine Abweichung zwischen zwei Zählungen.
Lehre: Was Geld ausgibt, bekommt eine Sperre vor dem ersten Aufruf und einen Abgleich nach jedem Lauf. Alle Regeln →
Vier Baustellen, nach Priorität
Angebotsgrenze steuern statt erleiden
Das monatliche Einstell-Limit eines Marktplatzes wird per Schnittstelle gelesen und der Angebotsmix auf Stückzahl statt Eurosumme gesteuert.
Eigenware räumen
Ein eigener Repricing-Modus für Eigenlager: schnellstmöglicher Abverkauf mit Verlustdeckel je Lauf — im Schattenbetrieb beobachtet, dann scharf.
Shop-Texte mit Faktenprüfung
Produktnamen und Kurztexte aus einem Modell, aber nur mit belegten Merkmalen — das Gate für unbelegte Wirkungsaussagen fehlt noch.
Merchant-Center und Feeds
Referenzstand des Google-Feeds nie absenken, OpenAI-Commerce-Feed mit vollständigem Händlerblock, Rechtstexte synchron über den Rechtstexte-Dienst.
Dazu gehört
- Projektmediakiss — Warenwirtschaft für Handel über mehrere Kanäle: Lieferantenkataloge, Preisbildung, Marktplätze, Rechnungswesen, Regulatorik — ohne Framework, in zwei Instanzen.
- ProjektOlymp — Agenten-Plattform mit Zuständigkeiten, Rechtestufen und Freigaben — je Mandant getrennt, Modelle lokal und in der Cloud.
- ThemaE-Commerce & Marktplätze
- ThemaRegulatorik & Datenqualität
- Websitevulpano.de

